Die Psyche des Patienten ist entscheidend für den Erfolg einer zahnmedizinischen Behandlung
Jedem Zahnarzt/jeder Zahnärztin widerfährt es, dass Patient*innen gelegentlich über Beschwerden klagen, für die man aufgrund des Befundes keine Erklärung findet. Zu solchen Erscheinungen gehört z.B. das Nichtzurechtkommen mit einer angefertigten Restauration, das Auftreten von Mundschleimhautbrennen oder unklaren Schmerzen.
Die Zahl solcher Problempatient*innen nimmt ständig zu. Diese sind eine extreme Belastung für das zahnärztliche Team. Nicht selten enden die Behandlungsverhältnisse in zeit- und kostenintensiven gerichtlichen Auseinandersetzungen. Die Schwierigkeit besteht nun vor allem darin herauszufinden, welche Beschwerden man als somatisch verursacht erklären kann und welche nicht.
Für diese Abklärung steht nicht sehr viel Zeit zur Verfügung, weil kaum eine Heilung in Aussicht gestellt werden kann, wenn eine Chronifizierung der Beschwerden einmal eingetreten ist. Es stellen sich immer wieder die Fragen: Wie reagiert man adäquat auf solche Phänomene? Welche Möglichkeit der Früherkennung im Sinne einer Vorbeugung und Vermeidung von Konflikten gibt es? Wie sieht eine zur Beschwerdebewältigung angemessene Vorgehensweise aus? Was sollte im Rahmen der Patient*innenführung grundsätzlich berücksichtigt werden? Antworten auf diese Fragen werden im Rahmen des Seminars erarbeitet.