Lücke auf – Lücke zu, was macht den Patienten froh?
Eine Zahnunterzahl kann durch Karies, Parodontitis, Traumata oder Nichtanlagen bedingt sein und erfordert in der täglichen Praxis eine therapeutische Entscheidung, die patientenindividuell ein optimales funktionelles und ästhetisches Ergebnis liefert. Grundsätzlich bieten sich sowohl prothetische, als auch kieferorthopädische Lösungen oder die Kombination aus beidem an. Die Entscheidung, ob ein kieferorthopädischer Lückenschluss oder eine Lückenöffnung mit prothetischer Versorgung anzustreben ist, hängt von vielen Einzelkriterien ab. Dazu ist eine umfangreiche Analyse der individuellen Situation mit sorgfältiger Abwägung der jeweiligen Vor- und Nachteile notwendig. Interdisziplinär können auch komplexe Fälle ideal gelöst werden, da durch eine orthodontische strategische Pfeilerverteilung oder eine Pfeileraufrichtung die Voraussetzungen für die weitere implantatprothetische / prothetische Rehabilitation geschaffen werden.
Im Seminar wird anhand von Kasuistiken der befundgestützte Entscheidungsalgorithmus besprochen, der dann in ein synoptisches Versorgungskonzept mündet.